Bericht vom 1. gemeinsamen Nature-Bloggen in Grafrath am 29.7.2009

Forstg1Wie hier im Blog angekündigt, fand heute ein gemeinsames Nature-Bloggen im Forstlichen Versuchsgarten Grafrath (westlich von München) statt.

Wir waren ein kleines Trüppchen und zogen als erstes zu zwei Mammutbäumen. Die Botschaft dieser Bäume haben wir fast alle gleich empfunden: Sie sind so groß und stark und trotzdem weich und sanft. Wenn man sich an sie anlehnt ist die Rinde so weich und warm wie ein Kissen und gibt auch stark nach, eben wie ein kuscheliges Polster.

Dieser Baum braucht offenbar keinerlei Härte um sich zu verteidigen und um der Größte zu sein.

„Man muss nicht klein bleiben um sich die Leichtigkeit zu bewahren“, war eine weitere Botschaft die uns in den Sinn kam.

Der Baum fühlt sich leicht, luftig, warm und kuschelig an und gleichzeitig Geborgenheit gebend und sehr stabil. Die Mammutbäume stehen da in aller sanften Leichtigkeit und sind trotzdem die Größten von allen. Wir waren alle ganz begeistert von diesen Bäumen.

Als nächstes sind wir zu den Riesenlebensbäumen (Thuja plicata) gegangen. Sie sind ein kleines bisschen ähnlich, weil sie auch groß und kräftig sind und die Rinde ist auch relativ weich, wenn auch bei weitem nicht so federn wie die der Mammutbäume.

Sie haben sich jedoch komplett anders angefühlt. Die Bilder die aus der Gruppe kamen waren:

„Stimmungsaufhellend, Glück, hebt die Energie an, Energiefluss nach oben, gibt Frische, lebendig, bringt alles in einen gesunden Fluss, stark heilend.“  Das Gefühl, dass der Baum heilend wirke, hatten mehrere von uns.

Der Plan für das nächste Mal ist darum auch, mindestens für 15 Minuten mal so einen Lebensbaum zu umarmen und dann erst weiter zu geben.

Dieses Mal waren wir neugierig möglichst viele Bäume zu vergleichen und waren daher – außer bei den Mammutbäumen – bei keinem sehr lange.

Wir haben noch erspürt:

  • einen Mandschurischen Ahorn aus Ostasien (bei dem wurde mir schwindelig, das war ganz merkwürdig)
  • eine japanische Flügelnuss (Frische, Jugend und Egoismus aber auch Feinfühligkeit kamen da an Feedback)
  • eine spritzig lebensfrohe Minibuche
  • eine schwer zugängliche (energetisch gesehen) rumelische Strobe
  • und eine orientalische Fichte sowie ein Papiermaulbeerbaum und eine Hängebuch.

Weitere Botschaften des Waldes waren:

thronIch habe neulich den Wald bei uns zu Hause um einen schönen Baum gebeten an dem man bequem sitzen kann. Mitten im Gehen zog es mich gefühlsmäßig plötzlich heftig in den Wald. Ich ging vom Weg ab und hielt Ausschau nach dem Baum, der mich da gerufen haben könnte.  Mit dem Verstand vermutete ich einen Baum oben auf Hügel, aber das Gefühl wollte unbedingt einen anderen an dem ich gerade vorbeiging. Ich ging hin und entdeckte, dass dieser Baum innen einen regelrechten Sitzthron hatte, er war perfekt (siehe Bild).

Heute wollte ich gerne wieder so einen Thron finden und fand ihn auch prompt bei einer japanischen Flügelnuss. Allerdings war er tiefergelegen und etwas feucht, es war mehr ein Stehthron, aber auch sehr gemütlich zum drin lehnen und von innen hochsehen (siehe das grüne Bild links unten in den Sammelbildern ganz unten).

Egal wo man ist: Entspannt in die Natur lauschen tut total gut. Und auch dabei der Frage nachzugehen: Wer denkt hier, wer fühlt hier, wo genau ist mein Ich in mir, das all dies wahrnimmt. Man kommt der eigenen Essenz näher bei diesen Fragen und entspannt total.

Eine weitere Botschaft die einem Teilnehmer kam war: Die Natur tut auch ganz viele Dinge auf einmal, zig Vögel singen durcheinander, es rauscht, es krabbelt, es raschelt etc., die Natur ist trotzdem nie im Stress – also kann ich das auch!!

Es ist ganz klar: Wir müssen wieder hin, es gibt soviel zu erspüren dort. Die Mücken waren uns erfreulicher Weise auch gnädig und haben uns weitestgehend verschont. Allerdings hatten wir auch gute ätherische Anti-Surr-und-Schwirr-Öle dabei.

Nächster Termin erst wieder nach den bayr. Schulferien im September. Termin kommt noch, aber auch wieder am selben Ort im Forstlichen Versuchsgarten in 82284 Grafrath. Wegbeschreibung von der S-Bahn kommt auch noch.

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29.Juli 2009 um 12:42 Baerbel

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bisher 3 Kommentare

  • 1. Jindrich Fexa  |  02.August 2009 at 08:39

    Ich und Renate sind zm Treffpunkt zu spät gekommen, diverse Strassensperren haben uns lange Zeit quer durch Grafrath irren lassen. Wenn wir endlich das Tor zum Parkhaupteingang gefunden haben, war die Bärbel schon längst in den Tiefen des Waldes veschwunden.
    Was nun? Wir hetzten erst verzweifel, verschwitzt t und erfolglos im Laufschritt eine halbe Stunde durch den Wald, durch den Aussenrundweg, in der Hoffnung die Bärbel doch noch zu finden, der Wald schien aber endlos zu sein und keine Menschenseele zu sehen. So kann man sie doch nie finden, wir werden uns doch nur zum Tode rennen.
    Wie wäre es mit den geistigen Energien? Mit einer Bestellung ans Universum? :-)
    Ich hielt inne und wünschte mir, dass Bärbel auch anhält und wir direkt zu ihr geleitet werden. 3 Minuten später erblickte ich eine Frau, an einen Baum angelehnt. Es war eine Teilnehmerin der Bärbelgruppe. Wir haben uns sehr gefreut, die Bärbel auch, ihre Gruppe hat sich ja auf einen Schlag verdoppelt :-)

    Ich habe auch schon früher Bäume umarmt, ihre Energie gespürt und mich mit ihnen ausgetauscht, ich habe es aber bis jetzt immer alleine gemacht, damit mich Leute nicht für verrückt erklären. :-) Jetzt konnte ich es zusammen mit Bärbelsgruppe machen, es war viel schöner. Am schönsten war der Mamutbaum. Ganz weich und warm, die Rinde fast so weich wie ein Schwamm. Trotzdem steht er im Wald unbeschadet, vermutlich länger als Menschen leben. Vielleicht hat es mit Hingabe zu tun. Es kann nur das wehtun und schaden, was man fürchtet und nicht zulassen will. Mit Hineintauchen, Akzeptieren und Hingabe bekomt man den besten Schutz. Man wird zum Teil des Universums, zum Teil der allmächtigen Energie.
    Im Park gab es viele exotische Bäume aber auch viele heimische Mücken :-) Es war interessant zu beobachten, dass die Mücken kaum belästigen, wenn man gerade den Baum umarmt und in seinem unsichtbaren Schutz ist.

    Wir haben uns diesmal eher einzelnen Bäumen gewidmet und versucht ihren Geschmack zu spüren.

    Bei mir im Holzkirchen gibt es einen Täufelsgraben. Es ist eine tiefe Waldschlucht. Wenn man sich der Schlucht von oben nähert, verspürt man mit einem Schlag die grosse Tiefe und die ohrenbetäubende Stille des Waldes in dieser Schlucht. Nicht mal die Vögel wagen es, dort zu singen. Wenn man durch einen steilen Weg runter in die Schlucht geht, versinkt man mehr und mehr in dieser Schlucht, man wird ein Teil des Schluchtwaldes. Man verschmelzt nicht mit einzelnen Bäumen, sondern mit dem ganzen Wald als einem Lebewesen.

  • 2. Baerbel  |  03.August 2009 at 00:40

    Das klingt auch interessant, das würde ich gerne mal ausprobieren. Wo ist dieser Teufelsgraben? Findet man den in einer normalen Straßenkarte?

  • 3. Cathrine  |  12.Oktober 2009 at 12:53

    Beautiful trees :-)
    your movie arrived today :-)
    I am excited to watch it
    will save it for when I can watch it with my husband !
    thanks again for London :-)
    Cathrine in Norway



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