Wunschprojekt: Neues Kloster/Zentrum des Lächelns

Viele Menschen, die die Geschichte vom „Kloster des Lächelns“ hören, möchten sofort hinreisen. Leider ist es aber inzwischen bei einem Krieg zerstört worden und so lautet der neue Wunsch: Eine Art Kloster des Lächelns vielleicht sogar im deutschsprachigen Raum entstehen zu lassen – und zwar möglichst ohne Festlegung auf bestimmte Religionen oder spirituelle Glaubensrichtungen. Jeder soll dort willkommen sein. Wir geben den Wunsch hiermit ans Universum weiter.

Das Kloster in Kirgisien hieß eigentlich  „Kloster der Feueranbeter“, da stets ein Feuer dort brannte. Aber berühmt geworden ist es durch das Lächeln.

Der Bericht, der es berühmt gemacht hat, entstammt dem Buch „Eselsweisheit“ von Mirsakarim Norbekov.

Prof. Norbekov betreute ehemalige Partei-Bonzen im Ruhestand und es war normal, dass jeder von ihnen, in ihrem meist hohen Alter, unter der einen oder anderen unheilbaren Krankheit litt. Auf einmal jedoch erfuhr einer von ihnen während einer längeren Reise eine vollkommene Heilung von Parkinson. Kurz darauf verschwanden die nächsten vier Herren für einige Wochen und kamen ebenfalls komplett geheilt wieder. Das konnte nicht mit rechten Dingen zugehen. Prof. Norbekov fragte nach und wurde informiert, dass die Herren zur Genesung in einem Kloster gewesen wären.

Das musste Prof. Norbekov gesehen haben. Nichts wie hin. Er nahm zwei Freunde, einen Kameramann und einen Regisseur mit und machte sich auf in jenes Kloster. Alle 40 Tage empfing man dort eine Gruppe von Gästen. Prof. Norbekov und seine Freunde meldeten sich an und machten sich auf den Weg.

Der erste Schrecken ereilte sie als sie feststellten, dass sie die letzten 26 Kilometer auf einer steilen Bergstraße zu Fuß gehen mussten. Und der noch größere Schrecken folgte sogleich. Denn im Kloster angekommen machte man dort keinerlei Anstalten die neuen Gäste zu untersuchen oder ihnen eine Medizin zu verschreiben. Stattdessen wurden sie gebeten nicht zu sündigen. Wer dieser Bitte nicht nachkomme, werde zum Wasserholen geschickt.

Dazu muss man zwei Dinge wissen: Es galt als Sünde eine düstere Laune zu haben und nicht zu lächeln.

Und um das Wasser zu holen musste man eine vier Kilometer lange Serpentinenstraße abwärts an einer steilen Felswand hinabsteigen, dann das Wasser an einem kleinen Rinnsal einfüllen und es dann wieder hoch tragen. Der volle Krug mit dem Wasser wog über 20 Kilogramm.

Wenn man oben wieder ankam, war man fertig mit der Welt.

Da ein durchschnittlicher Städter selten lächelt und selbst wenn er versucht zu lächeln, es meist nach 2 Minuten wieder vergessen hat, dauerte es nicht lange bis Prof. Norbekov zum Wasserholen geschickt wurde.

Völlig fertig kam er schließlich nach 8 km Serpentinenschleichweg mit dem schweren Krug wieder oben an – und wurde aufgefordert noch einmal zu gehen. Er habe beim Aufstieg „die Sünde mit sich getragen“.

Prof. Norbekov leugnete alles. Er war sicher, es nicht noch einmal zu schaffen. Aber der Mönch führte ihn zu einem Fenster mit Ausguck auf den Pfad und die Wasserquelle. Dieser Mönch hielt ein Fernglas in den Händen und beobachtete die Gäste auf dem Weg nach oben. Wer nicht lächelte musste wieder hinab.

Die ersten Tage waren fast alle Gäste ständig beim Wasserholen. Nach einer Woche musste keiner mehr zum Wasserholen. Sie hatten sich an das Dauerlächeln gewöhnt.

Die Mönche bedankten sich dafür, dass die Gäste „Licht in das Kloster brachten“ und zeigten ihnen – die hauseigene Quelle. Der ganze lange Gang nach unten war völlig unnötig und nur dazu erdacht, den Gästen die Sünde auszutreiben.

Es gab eine zweite Gewohnheit in diesem Kloster: Neben dem Lächeln gingen auch alle Menschen dort sehr aufrecht. Zudem erfreuten sie sich an den Kleinigkeiten des Lebens und erlaubten sich auch mal zu spielen wie die Kinder.

Nach 40 Tagen waren wie auf wundersame Weise die meisten Krankheiten und Wehwehchen von den Gästen abgefallen und jeder verließ das Kloster gesünder als er angekommen war.

Als Prof. Norbekov wieder zu Hause war, wollte er natürlich genau wissen ob Lächeln und aufrecht Gehen wirklich derart durchschlagende Wirkungen haben konnten. Und so lud er Patienten zur freiwilligen Teilnahme an einem Trainingsprogramm ein. Zwei Stunden täglich gingen die Patienten aufrecht mit einem Lächeln im Gesicht in der Turnhalle einer Polyklinik auf und ab.

Und tatsächlich, auch hier waren nach 40 Tagen alle zumindest ein wenig gesünder als zuvor.

Prof. Norbekov forschte weiter und baute seine Programme aus. Als er bei einem weiter entwickelten Trainingsprogramm mit 15 schwerkranken Patienten im Endstadium arbeitet, konnte er bei allen 15 eine komplette Heilung erreichen.

Seine nahezu 100-Prozent-Erfolge sind bis heute geblieben und er hat ein Trainingsprogramm für jedermann dazu entwickelt.

Problem: Die meisten Kurse gehen über 7 bis 10 Tage und danach müssten die Teilnehmer alleine weitermachen. Das aber schaffen nicht alle. Und so wünschen sich viele Menschen ein neues „Kloster des Lächelns“ oder einfach nur einen liebevolles „Zentrum des Lächelns“ in das man für 40 Tage reisen kann um dort gemeinsam zu trainieren.

Dieses Zentrum des Lächelns müsste nicht das ganze Jahr über nur dafür genutzt werden: Es würde ausreichen 3 bis 4mal im Jahr so ein Training dort zu veranstalten – ungestört von der Welt außen und ausschließlich mit Menschen, die sich am Training beteiligen. Murrendes Personal, unwirsche Köche oder nicht-lächelnde Zimmermädchen würden auf keinen Fall gehen. Besser würde man alles selbst machen um sicherstellen, dass auch hier, wer immer das Lächeln vergisst, zum „Wasserholen“ oder etwas Ähnlichem geschickt wird.

Ausbildete Norbekov-Trainer, die an einem solchen Projekt gerne mitwirken würden, gibt es auch hier bei uns: www.norbekov-europe.de

Wer ein solches Zentrum gründen / anbieten möchte, kann sich gerne mit mir oder Tatyana Jerkova und Georgi Jerkov vom Norbekov Europe Institut in Verbindung setzen.

Einstweilen dürfen wir uns selbst zum Wasserholen schicken wenn wir wieder die Schultern hängen lassen und zu lächeln vergessen. Auch den Druck der Umwelt muss man aushalten lernen, denn da guckt schon öfter mal einer schräg: „Was grinst du denn so?“ „Ich norbekove…“

Die Norm ist ausdruckslos vor sich hinzustarren, wer abweicht von ihr, fällt auf.

Aber es kann ja nicht wirklich schaden, anderen ab und zu mit ein bisschen penetrantem Optimismus auf die Nerven zu gehen. ;-)

Ich muss allerdings auch noch üben, das immer zu schaffen… So ein Klosterersatz, das wäre schon was!

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22.Juli 2009 um 12:12 Baerbel

Artikel gespeichert unter: Gesundheit

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bisher 6 Kommentare

  • 1. Silvia van der Lubbe  |  23.Juli 2009 at 19:43

    Hallo liebe Bärbel,

    herrlich, hurra. diese Idee des Lächelns im Kloster.
    Seit geraumer Zeit ist es mein Wunsch als Ausgleich für meinen Beruf in ein Kloster zu gehen, Stille, Meditation, Singen, Bogenschießen zu geniessen und zur Ruhe zu kommen.
    Als ich deinen Artikel las, habe ich gleich das starke Gefühl erfahren, daß ist es, pure Freude, die nach außen und innen wirkt…wann geht es los? Ich sende einen neuen Wunsch ans Universum

    Liebe Grüße
    Silvia

  • 2. Angela Kuhrts  |  15.Oktober 2009 at 19:51

    Liebe Bärbel,
    dies ist auch genau, naja fast genau, mein Wunschprojekt seid Jahren. Angefangen hat es eigentlich mit Deiner Empfehlung des Zhineng Zhigong. Der Gedanke durch Eigeninitiative die Selbstheilungskräfte so zu stimulieren, dass Heilung wirklich möglich ist hat mich sofort überzeugt. Selbst chronisch krank, habe ich mich sofort nach einem Zhinenglehrer umgeschaut (Dr. Pangs Klinik war ja leider geschlossen) und losgelegt und bis zur eigenen Lehrerausbildung durch einen ehemaligen Assistenten von Dr. Pang durchgezogen. Doch was hat es mir gebracht? Nur ab und zu Kurse und ansonsten zuhause allein üben (habe zu dem Zeitpunkt in einem kleinen spanischen Dorf gewohnt, also nicht gerade das Umfeld um Geichgesinnte zusammenzutrommeln) bringt nicht den gewünschten Durchbruch. Ach und dann noch der Zeitfaktor. Alleinerziehend mit drei Jungs und Vollzeitjob sah ich dann doch keine Möglichkeit mal eben 4 Wochen auszusteigen und 8 Stunden täglich zu üben…. Ich dachte mir dann, dass man dann eben eine Art Zhineng Klinik in Europa ins Leben rufen müsste, hörte dann aber das wir Europäer nicht die Disziplin aufbringen würden auf der einen Seite, auf der anderen hat es ganz einfach genervt, dass offensichtlich jeder, der sich Dr. Pangs Zhineng Zhigong widmet sein eigenes Süppchen kocht und von einer einheitlichen Strömung keine Rede sein konnte.

    Wiederum auf Deine Empfehlung habe ich Norbekovs Buch gelesen und hatte sofort den Wunsch, wie wahrscheinlich viele, das Kloster der Feueranbeter zu besuchen. Als ich von einem der Trainer in Deutschland hörte, es sei nur eine Art Fabel von Norbekov gewesen, um dem Leser die durchschlagende Wirkung des Lächelns und der positiven ( körperlichen )Haltung näherzubringen, dachte ich mir, dass man einen sochen Ort dann ganz einfach schaffen müsste.
    Ich hatte bisher nur nicht den wirklich zündenden Funken um loszulegen.

    Bis ich gestern auf deiner Website herumspazierte und genau hier gelandet bin.
    Mit Bärbel Mohr im Boot werden bestimmt viele hellhörig und es werden sich Menschen finden, die dank ungewöhnlicher Eigeninitiative gesund werden wollen, die ein Wunder am eigenen Körper, Geist und Seele erfahren möchten……so wie ich. Und gemeinsam, da spreche ich aus langer Erfahrung, geht es einfach viel besser.

    Lange Rede kurzer Sinn, ich kenne eine wunderschöne Eremita auf einem kleinen Berg, die der richtige Platz sein könnte . Habe dort selbst mal ein Seminar mitgemacht. Ich könnte mir eine Kombination aus Norbekovs und Dr. Pangs Heilmethoden vorstellen. Ich würde so etwas gerne organisieren, in die Wege leiten, auf die Beine stellen, selbst gesund werden. Vielleicht Sponsoren finden… Möglichkeiten gibt es viele. :-)

    Ich würde mich freuen von Dir zu hören.

    Liebe Grüsse aus Mallorca

    Angela

  • 3. Angela Kuhrts  |  16.Oktober 2009 at 09:43

    Sorry habe vergessen das Kästchen anzuklicken

  • 4. Baerbel  |  20.Oktober 2009 at 08:46

    Liebe Angela, wer hat denn dir erzählt es sei eine Fabel gewesen? Ich habe extra beim Norbekov-Team nachgefragt und erhielt die Info, es sei eine wahre Begebenheit aber das Kloster sei zerstört worden.
    Das interessiert mich jetzt schon. Aber so oder so wäre so ein Ort eine schöne Sache, so sehe ich das auch. Alles Liebe Bärbel

  • 5. Baerbel  |  29.Oktober 2009 at 12:54

    Ich habe jetzt nochmal Rückfrage gehalten beim Norbekov-Institut und die haben mir geschrieben, dass sich da wo ein Mißverständnis eingeschlichen haben muss. Die Geschichte sei wahr und alles genau so gewesen.
    Alles Gute
    Bärbel

  • 6. Lea  |  12.Oktober 2012 at 23:43

    Hallo,
    steht das Projekt noch?
    Und wenn ja, hat sich schon etwas getan?
    Ich bin sehr interessiert daran.
    Ich freue mich auf eine Rückmeldung.

    Herzliche Grüße



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