Neues Jahr, Neues Glück!

An der Arbeitslosen-Front hat sich im Jahr 2009 einiges getan.
Ich bin sehr interessanten Menschen begegnet und durfte ganz neue Erfahrungen sammeln. – Ohne unser gemeinsames Buch “arbeitslos und trotzdem glücklich” wäre mir einiges entgangen.
Trotzdem überrascht es mich noch immer, wenn ich die Abwehr gegenüber der Bereitschaft das “Schicksal zu wenden” und das Leben „selbst in die Hand zu nehmen“, spüre. Viele denken „….ist ja gut, aber das traue ich mir nicht zu“…Warum bloß?
Ich bin überzeugt, dass das Wichtigste gerade in einer Zeit der Ausweglosigkeit ist, alles dafür zu tun, das Selbstwertgefühl und das eigene Wohlbefinden zu stärken!

Eine erfolgreiche Coacherin, Susanna Csenkey,  formuliert es sehr treffend so:

Allen Betroffenen rate ich – so schwer es auch sein mag – sich in jeglicher Lebenssituation folgende Frage zu stellen: “Wer fährt den Bus, in dem Sie gerade sitzen?” Wenn Sie ein Wörtchen dabei mitreden wollen, wo, wann und wie Sie der Bus ans Ziel bringt, dann sollten Sie sich hinters Steuer klemmen und den Kurs bestimmen. Und das heißt: aktiv werden. Die Welt kümmert sich nicht darum, wo sie hinwollen – wenn Sie allerdings wissen, wohin Sie wollen, wird die Welt (ihrem Bus) Platz machen.

Wer aktiv ist, steuert.  Wer passiv ist, wird gesteuert. Treffen Sie Ihre Entscheidung und seien Sie sich der Konsequenzen bewußt. Aktiv oder passiv? Beides ist OK. Die Frage ist: wo wollen Sie hin? Und wie kommen Sie dorthin? Was bringt Sie ans Ziel? Und wenn Sie das wissen, tun Sie es. Einfach so, weil Sie es entschieden haben. Weil es Ihr Leben ist. Und weil Sie Ihren Bus steuern.
Das Problem wurzelt nie auf nur einer Seite und hat zumeist auch mehrere Quellen, die es nähren.
Aus meiner täglichen Erfahrung weiß ich, es gibt auch auf den Ämtern diese und jene BetreuerInnen, ebenso wie es bei den Arbeitssuchenden diese und jene gibt. Interessant ist zu beobachten, dass dies auch in diesem Bereich offensichtlich das Spiegelgesetz gilt, d.h. “Topf und Deckel” einander finden.
Es ist wie mit allen Dingen im Leben, alles hat zwei Seiten und jeder Mensch kann jederzeit selber darüber entscheiden, welche Seite er betrachtet (oder beide – das wäre dann ganzheitlich). Generalisierungen (also pauschale Meinungen, dass etwas überall so ist) erschweren es, die Realität (die immer aus beiden Seiten besteht) wahrzunehmen, da der Mensch bereits mit einem vorgefassten Filter (Urteil) auf die Situation trifft.

Meiner Meinung nach ist hier eine der besten Möglichkeiten, aktiv zu werden und als Vorbild zu agieren und andere zu unterstützen, die noch nicht erkannt haben, dass sie ihr Erleben des Lebens selbst gestalten können. Dann wird es auch einfacher mit jenen klar zu kommen, die in ihrem Inneren noch nicht genug Stärke und Frieden haben, um andere stark sein zu lassen.
Ich wünsche allen Betroffenen Klarheit die Türen zu sehen, die sich öffnen, und Kraft, die Wege zu gehen, die sich auftun. Bedenken Sie: alles im Universum bedingt sein Gegenteil. Tritt ein Problem auf, ist im selben Augenblick auch die Lösung vorhanden. Alles, was zu tun ist, ist den Blick auszurichten – weg vom Problem hin zur Lösung.

Besser hätte ich es nicht sagen können.
Mut und Kraft und noch mehr Liebe auf unserem Weg!
Laila

13.Januar 2010 um 22:40 Laila

Artikel gespeichert unter: Arbeitslos glücklich

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